Ein Fotoprojekt einer Künstlergruppe aus Istanbul (oddviz), die u.a. Kreuzberger Hinterhöfe samt ihren wunderschön dreckigen Fassaden abfotografiert und sie so zusammengesetzt haben, dass sie wie geometrisch geordnete Fragmente aus brasilianischen Favelas aussehen. Inklusive stilechter Berliner Graffiti-Tags.

Our ongoing series ‘Inventory’ is a cultural project where we dig the ephemeral characteristics of the public space and street furniture. Photogrammetry enables us to collect objects in detail and it is possible to create compositions using these objects as units.

We started shooting in our own neighborhood (Kadıköy, Istanbul) practicing on methodology & process of capturing objects in wide range, complexity, size and number. As we traveled for other occasions we’ve always captured in order to expand our inventory: We shot on the streets of Manhattan for a week capturing 400 unique street objects such as fire hydrants, utility poles, booths and statues. We shot 150 ancient wells-fountains in Venice and 200 facades-sidewalks in Kreuzberg-Berlin.

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Nach gefühlten 100 Jahren kommt Ende September endlich ein neues Album vom Deutschrap-Urgestein namens Sichtbeton und das erweckt gerade mein kleines Oldschool-Herz. Die erste Single dreht sich um den durchgentrifickten Berliner Goßstadtdschungel und die Spießerzentrale des Prenzlauer Bergs. Als Remix von Beat-Baptist Dexter. Well-Come-Back.


Sehr deutsche Linien in der Leo-Baeck-Straße. Anscheinend können die das mit den Fahrradwegen in Berlin mindestens genau so gut wie Flughäfen bauen. Einen(!) Fan gibt es aber immerhin trotzdem:

Doch es gibt nicht nur Kritiker: Der elfjährige Max findet den neuen Zickzackfahrradweg „echt cool“ und fährt ihn gleich zweimal ab.

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Der Görli ist inzwischen selbst bei Google als guter Dealer gebrandmarkt. Aber pscht - nicht, dass die Berliner Polizei das noch mitkriegt und dann wieder sinnlose Dinge tut.

via


"Nackenstarre garantiert" - so das Motto vom ersten Berlin Mural Fest, das am Pfingstwochenende die Wände der Hauptstadt ein bisschen aufgepeppt hat. Mehr als 100 Streetartists haben über 30 Häuser in der City mit riesiger Kunst beklebt oder besprayt. Mit einigen ziemlich schnieken Ergebnissen. Jefällt mir.

Alle Wände voll zu tun! Berlin wird voll und Berlin wird bunt – wir malen alles an. Im Mai 2018 kommen die Kings und Queens der regionalen und internationalen Mural-Szene, um das erste royale Mural Festival in Berlin zu feiern. Überdimensionale Kunstwerke in der ganzen Stadt, vorwärtstreibende Beats, die ersten Sonnen­strahlen und Abhängen mit den Atzen an entspannten Event-Locations.

...weiterlesen "Das 1. Berlin Mural Fest"

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Dank der grandiosen Promo-Tour von Deadpool 2 hat es auch die gebürtige Berlinerin Zazie Beetz zurück nach good ol' Germany verschlagen. Wer Atlanta geguckt hat (falls nicht, holt das bitte dringend nach), weiß, dass die Dame ja nicht nur 'ne ziemlich coole Socke ist, sondern eben auch eine der ganz rar gesäten Hollywood-Schauspielerinnen ist, die perfekt deutsch spricht.
Dominik Porschen hat sie für einen Spaziergang übern Alexanderplatz getroffen (und ihre Oma) und mit ihr über ihre Familie, ihre Herkunft und natürlich auch über ihre Rolle in der crazy Superhelden-Crew vom neuen Deadpool geplaudert. Und ich glaube, ich bin ein bisschen verliebt.

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Tolles Wohnungsangebot mitten in Berlin Mitte, falls ihr gerade ein stilles Örtchen zum Leben sucht und ein waschechter Minimalist seid. Und die Monats-Miete für das komfortable Häuschen liegt bei lächerlichen 3000€. Inzwischen fast schon ein Schnäppchen.
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Fotos by Petra Branke
via


Daniel-Ryan Spaulding, ein internationaler Comedian wohnt derzeit in Berlin und hat mal die trendy-talkende Hipster-Attitude aus der Hauptstadt zusammengefasst. Als einer von "ihnen". Mit einem Bier, einer Club-Mate und einem Coffe-To-Go in der Hand. As usual.

Need an excuse for substance abuse, self-destructive behavior, and a complete lack of empathy for others? Move to Berlin! There are no consequences in cool hip sexy Berlin… it’s Berlin!



via thatssorebellisch

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Parkour-Sportler Michi Leber machte es letzten Sommer den Berlin Kidz gleich, stieg nicht ein, sondern auf die S-Bahn und surfte auf den Dächern Berlins durch die Stadt (und hat sich trotzdem ein Ticket gekauft - sehr löblich). Mit Rauchbomben in der Hand. Und einer Drohne, die die luftige Fahrt bis zur Greifswalder Straße in 4K begleitet hat.
Die professionellen Aufnahmen der nichtsdestotrotz verbotenen Aktion sind aber selbstverständlich nur rein zufällig und auf keinen Fall durch den Surfer selbst (oder seine Kollegen) entstanden oder geplant worden. Natürlich nicht. Nun. Dann spreche ich mein Lob  wenigstens für die grandiose Songauswahl aus. Zwinkersmiley.

The footage was sent to us anonymously and not filmed by Michi Leber and / or his team. Please do not attempt to duplicate, re-create, or perform the same mission, as personal injury, death or property damage may result.

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BVGDie ZGM Crew gibt der BVG ganz viel Liebe zurück, weil die ihre Graffiti immer so schön entfernen und eben jene uns mit ihrer zugegeben sehr guten Kampagne ja auch immer alle so lieb hat (#weilwirdichliebenundso). Vielleicht drücken die netten Menschen der BVG bei dieser ganz bestimmt nicht ironisch gesprayten Liebesbotschaft ja mal eine Auge zu und lassen das schnieke Wholecar mit eigenem Logo weiter durch Berlin düsen.
Wahrscheinlich nicht. Ich mag's dennoch, dass die einander so süß necken. Weil sie sich lieben (und vermutlich auch ein wenig hassen, aber das gehört ja irgendwie dazu). 💛
...weiterlesen "Berliner Graffiti-Crew sendet der BVG eine Liebesbotschaft per Wholecar"


Ich hasse Werbung, steh' aber auf gute Slogans. Life is bitter. Wie die Marketing-Kampagne von Fernet Branca. Und die hat mich mit diesem bittersüßen Berlin-Diss endgültig rumbekommen. Liebe Grüße aus Hamburg.


Ich bin ja einer dieser Menschen, die über Umwege von Berlin nach Hamburg gezogen sind und beide Städte eigentlich ganz gerne mögen. Gut, Wetter und Fußball kann Hamburg jetzt nicht so, dafür fährt man aber, weil alles ein bisschen kompakter ist auch nicht stundenlang durch die Gegend, wenn man sich mal "kurz" auf'n Kaffee trifft. Der Döner ist hier im Norden zwar kleiner und schmeckt nur halb so gut, ist dafür aber wenigstens doppelt so teuer als in Berlin.
Aber hey, wir haben einen richtigen und schönen Hafen, den motherfukkin' G20 überstanden (welche Stadt kann das schon von sich behaupten?) und hier leben die wenigsten AfD-Wähler aller Bundesländer, Diggers. Macht das erstmal nach, ihr Berliner. Oder hört euch einfach den ganzen Text vom Slammer Sebastian Lehmann an. Ist nämlich auch was für euch. ...weiterlesen "Über seltsame Menschen, die Hamburg nicht mögen – und Berlin"