Heute vor der österreichischen Botschaft in Athen


Während andere Länder darüber diskutieren, ob es nicht sinnvoller wäre, in Zukunft weniger zu arbeiten, möchten die Rechtspopulisten in Österreich den 12h-Tag und die 60h-Arbeitswoche durchdrücken. Die Menschen, die dieses Plakat vor der österreichischen Botschaft in Athen aufgestellt haben, halten da offenbar nicht allzu viel von. Zurecht.

via

1


Ich bin ja gerade auf der Google-Suche nach Dingen, die ich an diesem wunderschönen Wochenende so machen kann. Vielleicht sollte ich aber auch einfach mal wieder in 'ner guten alte Zeitung blättern, um auf Ideen zu kommen.

via


Seit dem Tag der Arbeit online: der Pilot zu "Freelancers". Eine Webserie über den Struggle & Hustle auf dem gar nicht mal so gut ausgeschilderten Weg zur Selbstständigkeit. Die 5-teilige Mini-Serie kommt vom Independent Filmkollektiv FilmFatal aus Hamburg, die u.a. schon für die großartige The-People-vs.-G20-Doku verantwortlich waren.
Und ja, keine Ahnung, wie die nächsten 4 Folgen werden, aber die erste Episode kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Auf YouTube.


Arbeiten. Schlafen. Arbeiten. Schlafen. Arbeiten. Schlafen. Arbeiten. Schlafen. Arbeiten. Und dann musste auch noch der Hund mal dringend raus - aus seinem Büro-Alltag. Irgendwann ist auch mal Feierabend.

via

3


Von den Machern von Human Resource Machine: 7 Billion Humans. Ein Spiel aus einer Welt, in der Roboter die Arbeit der Menschen übernommen haben und ihnen nun neue Jobs geben, um sie zu beschäftigen. Und mir kommt das alles irgendwie bekannt vor. Vor allem der Robo-Präsident.

"Just show up on monday. The machines have created jobs for every single person on the planet."


The Working Man. Ein Kurzfilm, der diesen tristen Montagmorgen im November stimmungsmäßig punktgenau trifft und uns vorführt, warum der Begriff "Arbeit" leider oft nur mit einem riesigen Haufen Scheiße aus Langeweile, Stress und Druck verbunden wird. Schade. Da sollten wir als Gesellschaft wirklich mal dran "arbeiten".

via

Wie schön, dass Peter Tauber von der CDU mit seinem Fuck-the-Poor-Tweet die Einstellung und die Haltung seiner Partei so wunderbar auf den Punkt gebracht hat. So verstehen es wenigstens mal alle. Und den Schulzzug hat er damit wohl auch wieder angeschoben - und den der anderen Parteien wie DIE Partei eben auch. Hoffen wir mal, dass der Tauber davon etwas Ordentliches gelernt hat (und sich löscht oder so).
Und falls nicht, gibt's den neuen eingängigen Programmnamen und das neue Maskottchen der CDU nochmal als Reminder mit dazu:

2

Eigentlich müsste ich mich ja dort bewerben, weil ich genau dem Profil entspreche. Aber dafür bin ich gerade viiiiel zu faul. Wobei mich das ja dann sogar noch geeigneter und qualifizierter für den Job machen dürfte. Ein Teufelskreis.

3

Letztens die übrigens großartige Serie 4 Blocks gesehen und diese nette kleine Geschichte darin gehört, die ich gerade ergooglet habe. Die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral, die im Original von Heinrich Böll stammt. Und ich finde, sie passt perfekt zu diesem schönen Sommertag (ja, sogar in Hamburg!). Erinnert mich ein wenig an diesen Spruch hier unten, der quasi die Kurzform davon ist:


Mein Soundtrack zum 1. Mai, den der jute Puppah Sock heute passenderweise als Free-Download zur Verfüjung jestellt hat. Denn eijentlich is ja heute ja nich der Tach der Arbeit, sondern der Kampftach der Arbeiterklasse. Und ick' heb' dann ooch mal meene Tasse. Prost, ihr Säcke Socken!

via sockenrebellen

Es ist schon ein wenig absurd. Unsere Lebenserwartung wird immer höher, die Medizin immer besser und wir alle haben mehr und mehr Zeit. Dennoch scheinen wir immer früher darauf getrimmt zu werden, noch mehr und noch besser in noch weniger Zeit machen zu müssen.
Wozu eigentlich? Damit die Welt sich noch schneller drehen kann, wir reiche Säcke noch eher zu noch reicheren Säcken machen und wir einmal mehr Urlaub von unserem zu Stress gewordenen Leben brauchen? Ich sehe da jedenfalls auf Dauer nicht so richtig den Sinn.
Vielleicht sollten wir nicht schneller immer schneller werden, sondern so langsam mal etwas langsamer. Rasen ist ja bekanntlich auch gefährlich.

Krawatten als Zeichen von Seriösität und MORGENS arbeiten. Zwei Dinge, bei denen ich absolut nicht weiß, wie sie sich jemals durchsetzen konnten.