Die Angst, das heißgeliebte frische Brot nicht zu bekommen, ist und bleibt des Deutschen größte Furcht.

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Volker Pispers mit einer Analyse von Ängsten aus dem Jahr 2007. So von wegen früher war alles besser und weniger gefährlich. Schon vor 9 Jahren hatten die Menschen irrationale Ängste vor Terror. Nur halt nicht vorm IS, sondern vor der Al Qaida.
Und schon damals gab es eigentlich keinen Grund, den Tod durch Terroristen mehr zu fürchten als eine Pizza. Statistisch gesehen sterbt ihr in Deutschland nämlich eher beim Verschlucken von Lebensmitteln als durch einen Anschlag. Mit dem Unterschied, dass euch nicht alle jeden Tag erzählen, wie gefährlich doch eigentlich dieses Essen ist. Es ist ein bisschen, wie mit einem Kind, dem man oft genug einredet, dass es vom Fernsehen viereckige Augen bekommt. Irgendwann glaubt es das halt einfach. Naja. Ich bestell' mir jetzt jedenfalls 'ne Pizza und glotz TV. No risk, no fun.

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Jeder, der schon mal etwas Persönliches vor einer Meute fremder Menschen vorgetragen hat, kennt sie. Die ständig plagenden Selbstzweifel und die permanente Angst sich total zu blamieren.
In solcher einer Situation plus den gleichen Gefühlen befindet sich auch Tom Moody, die Hauptfigur aus dem mehrfach (16 fucking mal!) ausgezeichneten Stop-Motion-Kurzfilm von Ainslie Henderson.
Gerade in dem Moment, als er sich als Sänger auf der Bühne beweisen will, bekommt Tom Besuch von einem alten "Bekannten" aus der Vergangenheit. Dieser scheint jedoch noch mehr Angst zu haben als er selbst. Und am Ende entscheiden sich beide für... tja, findet's raus!
Wenn ich's vergeben würde, dann wär hier das Prädikat "besonders wertvoll" verdammt angebracht. Mit der beste Stop-Motion-Film, den ich bisher gesehen habe (echt jetzt). Und er erinnert mich irgendwie an mich.

Direktlink zum Kurzfilm
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Manchmal muss man eben erst über seinen eigenen Schatten springen, um keine Angst mehr zu haben.
PS: Falls nicht mehr da, dann da.

via yababoon