Mir ist als kleiner Filmfan in den Jahren ja schon wirklich viel weirdes Zeug untergekommen, aber sowas wie Rubber hab ich bisher noch nie gesehen. Allein die Tatsache, dass ein stinknormaler Autoreifen hier die Hauptrolle spielt, dürfte dafür schon irgendwie bezeichnend sein. Und trotz dem das Ding auch so seine Schwächen hat, weil er teilweise dann doch zu(!) abgedreht ist, gefällt er mir im Nachhinein echt ganz gut. Abschlussfazit: saudumm und hochintelligent zugleich, aber dann doch irgendwie Kunst. Denn das muss man auch erstmal schaffen. 
Ich empfehle aber trotzdem die beiden Nachfolger-Filme von Quentin Dupieux bzw. Mr. Oizo. Wrong ist definitiv 'n Tick besser. Und der noch aktuellere Wrong Cops sogar nochmal besserer. Aber bis die auf arte landen, müsst ihr wohl noch einige wenige Jährchen warten. Bis dahin könnt ihr euch ja dann doch mal das Erstlingswerk des französischen Electromachers gönnen (allerdings nur noch 7 Tage online, also zacki zacki).

via

Die letzten Jahre gab's die Liveshows vom splash! ja immer von zdf.kultur. Diesmal war arteConcert so freundlich und hat einige Sachen mitverfolgt und (viel wichtiger noch) hochgeladen. Was oder wen genau, könnt ihr ja hier drunter im Zeitplan sehen. Und wenn ihr mit dem Überangebot etwas überfordert seid, ich würde K.I.Z., 3Plusss, Left Boy oder vielleicht sogar den Plot empfehlen. Die zieh ich mir jetzt jedenfalls rein. 




Freitag, 11.07. 

16.30 Uhr: Sierra Kidd
17.45 Uhr: Olson
20.30 Uhr: Ab-Soul
23.30 Uhr: K.I.Z.


Samstag, 12.07. 
16.30 Uhr: Der Plot
19.00 Uhr: Alligatoah
20.30 Uhr: Kollegah
22.00 Uhr: Prinz Pi

Sonntag, 13.07. 
16.30 Uhr: JAW
17.45 Uhr: Ahzumjot
20.15 Uhr: Left Boy
23.45 Uhr: Wiz Khalifa

Und wer Bock hat, auch ein bisschen was von der Stimmung auf dem Festivlagelände mitzunehmen, kann sich den 3-Tage-Rundlauf von 16bars und inklusive VisaVie geben.
(Foto via arte / Robert Winter)
via 16bars & arteconcert

 Richard Johnston und Bethan Ellerton haben in einem Waldstück flüssiges Metal durch die Gegend gewirbelt und das Ganze in einem Clip rückwärts ablaufen lassen. Und das sieht nicht nur ganz schön schön aus, sondern hat auch einen ziemlich guten Soundtrack mit Pavel Dogval's Faust. 
Beim Dreh wurde übrigens erstaunlicherweise kein Waldbrand ausgelöst. Die Macher waren nämlich total kluk und haben nur da gedreht, wo's vor kurzem geregnet hat.

I hope you like the newest project I've been working on. It took 4 nights of and a lot tea! Don't try this at home! We made sure we only shot on nights that it had recently rained heavily (we get a lot of that in cumbria), and had all the proper safety gear needed off camera incase of an accident.

 Könnte natürlich auch so fake sein wie der Sprung von Kobe Bryant damals, ist aber theoretisch ja bestimmt irgendwie möglich. Der Schwede Al scheint's jedenfalls in real hinbekommen zu haben, über einen herancruisenden Lamborghini zu springen. Und das sieht nicht nur ziemlich krass aus, sondert ist vielleicht auch eine zeitsparende Methode, um als Fußgänger eine vielbefahrene Straße zu überqueren. Okay, unter Umständen bei 130 km/h auch eine verdammt tödliche. Aber hey, YOLO. Also passt gut darauf auf.

via

.
 Ein weiterer Grund, warum ich Tim & Eric einfach herrlich find, ist dieser hier: ein Werbespot für eine tragbare Pissoir-Dusche für unterwegs. Und der ist so abnormal schräg, dass er definitiv ins Internet gehört. Wow.

Video by adult swim
via


Ich hab' noch nie irgendwas von Yakoto gehört. Mit Perfect Timing hat sich das aber nun zum Glück geändert.

 
Eine neue Auskopplung aus Dexter's neuem Album Palmen und Freunde. Diesmal sind Waldo the Funk und Döll mit am Start und rollen auf.


 (DirektlinkDigitalism hat gemeinsame Sache mit den aus LA kommenden Youngblood Hawke gemacht und präsentieren zusammen ihr Produkt: Wolves. Song ist jetzt eigentlich nicht so meins, Video hat aber durchaus was.

 
Mit The Vines verbinde ich einige gute Tage meiner Jugend. Jetzt sind sie nach drölftausend Jahren zurück mit der Metal Zone.

 
Woodkid liefert mit dem Video zu Golden Age wieder irgendwas mit Kunst ab.

.
Ich bin ja grundsätzlich ein Fan von Horrorfilmen. In den letzten Jahren gab's da allerdings tatsächlich erschreckend (fast schon gruselig) wenig gute Sachen. Mir fallen da auch nur Tucker & Dale vs. Evil und Cabin in the Woods ein. Und das waren, wenn man ganz pingelig ist, auch eher Horrorkomödien. 
Was die Macher der dieses eigentlich gruseligen Genres dabei immer wieder falsch machen - und wie man die ganze Schoße in 10 Schritten wieder hinkriegt, erklärt euch Jeremy Sott in seinem Horror-Reparatur-Set. Und ich kann in allen Punkten nur zustimmen.

via

 Eigentlich ein bisschen langweilig, aber fremden Menschen Komplimente machen ist der Bringer für ganz schnelle gute Laune. Solltet ihr mal ausprobieren. Von mir aus auch gern außerhalb des Videos.

PS: Ihr seid awesome. Alle.

via

 Helmut Berger ist den meisten vermutlich, wenn überhaupt, nur aus dem Dschungelcamp bekannt. Eigentlich ist er aber ja ein einstiger deutscher Schauspielerstar, der inzwischen aber leicht crazy wirkt und mich irgendwie immer an Fear and Loathing in Las Vegas erinnert. Auf (meinem neuen Lieblingssender) Tele 5 hat der gute Kalkofe in seiner Show Nichtgedanken einen kleinen Auszug aus Berger's Büchlein vorgetragen. Und die lass ich jetzt einfach mal für sich sprechen.


Und weil ihr diesen Mann unbedingt auch mal selber reden hören solltet. Da:
 via

Sorgenkind war auf den Dächern von tape.tv zu Gast und hat dort einige Songs aus seiner am 18.7. kommenden EP Sommerloch rausgehauen. Und weil Musiker in Jogginghosen (oder Löcher in den Socken) einfach Style haben und das alles ziemlich gut klingt, bekommt ihr hier und jetzt den kompletten Liveauftritt. Klaut euch 17 Minuten, lohnt sich aber auf jeden Fall. 

PS: Wenn die Playlist nicht zum nächsten Song weiterhüpft, klickt hier.

(Direktlink zum Vid)
via

 Beats finden schon lange nicht mehr nur im Hintergrund von Rap und Gesang statt, sondern haben sich längst zu einem eigenständigen Musikgenre rausgebildet. Und die Doku Looking for the perfect Beat steht nicht nur sinnbildlich für diese Behauptung, sondern könnte auch noch ziemlich ziemlich gut werden. 
Mit dabei sind u.a. Teebs, TOKiMONSTA, Daedelus, Jonwayne Thundercat, The Glaslamp Killer & Ras G. Ich freu mich (auf den 13.07.).

via

 Eigentlich ist DayZ ja so gedacht, dass fremde Spieler in der Zombieapokalypse gemeinsam ums überleben kämpfen. Wie im echten Leben (oder eher wie in The Walking Dead) versteht sich aber natürlich nicht jeder mit jedem.
Nicht selten artet das Ganze dann auch mal gerne zu einem keiner mag keinen bzw. jeder gegen jeden aus. Und plötzlich rennt dann eben ein Russe auf dich zu, ruft friendly, friendly - schießt dabei wie wild um sich und anschließend dir in den Kopf. Wie das halt so ist.
Menschlich eigentlich etwas traurig, dafür gibt es aber genau deswegen dieses großartige DayZ-Happy-MashUp, das (speziell durch das Saxophon) einiges wieder gut macht. 
Vid by Team GEO